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Schloss Friedrichsfelde

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Schloss Friedrichsfelde

Abgeschlossene Spendenprojekte

Dank einer Vielzahl von Spenderinnen und Spendern konnten wir in den zurückliegenden Jahren viele verschiedene Projekte umsetzen. Wir sind dankbar dafür, dass sich viele Menschen dem historischen Mittelpunkt vom Tierpark Berlin verbunden fühlen und die Arbeit unterstützen.

Konzertflügel
Konzertflügel

Konzertflügel

Im Jahr 2010 konnte dank zahlreicher Spenden ein neuer Konzertflügel gekauft werden. Es handelt sich hierbei um einen Flügel der Marke C. Bechstein mit der Seriennummer 40374, Modell V, Baujahr 1896. Die Firma C. Bechstein war die bekannteste Berliner Klavierfabrik und hatte, als der Flügel gebaut wurde, ihre Blütezeit. Das Modell V ist zusammen mit dem Nachfolgemodell B das erfolgreichste Modell aus dem Hause Bechstein. Der Flügel besticht durch seine historische schwarze Schellackpolitur. Die Generalüberholung im Jahre 2010 fand bei der Berliner Klavierbaufirma Goecke und Farenholtz statt, dabei wurden die akustische Anlage mit Stimmstock, Resonanzboden, Stegen und Besaitung neuwertig repariert sowie bei der Mechanik und der Klaviatur alle wichtigen Teile erneuert. Mit einer präzisen Regulation und Intonation ist der Bechstein-Flügel spieltechnisch und klanglich für höchste Ansprüche ausgearbeitet.

Neo-Rokoko-Kerzenständer
Neo-Rokoko-Kerzenständer

Neo-Rokoko-Kerzenständer

Nach dem II. Weltkrieg ist das Schloss Friedrichsfelde Plünderungen zum Opfer gefallen. Daher sind nur noch ein Möbelstück sowie ein Kerzenständer erhalten geblieben, die sich vor Mai 1945 im Schloss befanden. Der Leuchter entstand zwischen 1870-1900 und ist aus vergoldetem Messing und Porzellan gearbeitet. Der Kerzenständer wurde bei der Plünderung durch die russische Armee 1945 aus dem Fenster geworfen und von dem 10-jährigen Horst König mit nach Hause genommen. Als das Schloss nach umfangreichen Sanierungsarbeiten 1981 wieder eröffnet wurde, gab der erwachsene Horst König den stark beschädigten Leuchter zurück. Im Jahr 2012 wurde durch Spenden der Leuchter neu vergoldet und fehlende Teile ersetzt.

Cembalo
Cembalo

Cembalo

2012 wurde für die Konzerte und Veranstaltungen ein Cembalo angeschafft. Da es kaum historische Instrumente auf dem Markt gibt, noch dazu solche, die noch für Konzerte genutzt werden können und nicht bloße Ausstellungsstücke sind, fiel die Entscheidung auf einen historischen Nachbau nach einem flämischen Cembalo von Ruckers aus der Zeit zwischen 1580 und 1680. Der bemerkenswerte Klang der Ruckers-Cembali machte sie zu den begehrtesten Instrumenten ihrer Zeit. Der Adel und die bekanntesten Künstler vor allem im niederländischen und französischen Raum des 17. und 18. Jahrhunderts waren die Besitzer dieser Instrumente. Cembali der Ruckers-Familienmitglieder zählten zu ihrer Zeit zu den Spitzenprodukten des Tasteninstrumentenbaus und gehören damit zu den Ikonen der historischen Musik-Aufführungspraxis. Bei dem blau lackierten und mit Vergoldungen versehenen Nachbau handelt es sich um ein zweimanualiges Cembalo mit zwei Achtfußregistern und einem Vierfußregister mit Lautenzug. Durch seine Transponiereinrichtung kann es sowohl für die historische Aufführungspraxis mit 415 Hertz als auch für die moderne mit 440 Hertz verwendet werden.

Empire-Stühle
Empire-Stühle

Empire-Stühle

Die Stühle im Festsaal vom Schloss Friedrichsfelde wurden in den letzten Jahren durch Spenden restauriert. Hergestellt wurden diese in den 1980er Jahren, als Vorbild diente ein um 1800 entstandener Empirestuhl, welcher sich im Schloss befindet. Insgesamt wurden 131 Stühle neu gepolstert und erhielten die teilweise fehlende Bemalung auf der Rückenlehne. Die Polsterung erfolgte so, wie um 1800 Stühle gepolstert wurden. Dieses Projekt war vor allem dank der vielen Menschen möglich, die eine Stuhlpatenschaft übernommen haben.

Renaissance-Hochzeitstruhe
Renaissance-Hochzeitstruhe

Renaissance-Hochzeitstruhe

Im Jahr 2013 wurde die Renaissance-Truhe restauriert. Auf der Truhe werden biblische Szenen vor Renaissance-Bauten dargestellt. Des Weiteren ist die Truhe mit Schriftbändern verziert. Diese Hochzeitstruhe aus der Mitte des 17. Jh. war stark beschädigt. So war der leicht gewölbte Deckel defekt und es fehlten Einzelteile der kunstvoll geschnitzten Figuren.

Dokumentation

Zwei Holländische Gemälde
Zwei Holländische Gemälde

Zwei Holländische Gemälde

Im Jahr 2013 konnte die Restaurierung von Landschaftsgemälden, die vermutlich von holländischen Künstlern Ende des 18. Jahrhunderts gemalt wurden, abgeschlossen werden. Die Gemälde waren stark verunreinigt und eines der Gemälde hatte einen Riss. Die Ölgemälde hängen im Gartensaal vom Schloss.

Dokumentation

Zwei Holländische Gemälde
Zwei Holländische Gemälde
Chinesischer Armlehnsessel
Chinesischer Armlehnsessel

Chinesischer Armlehnsessel

Der vermutlich zum Ende der Ming-Dynastie (1368-1644) Anfang des 17. Jh. entstandene Armlehnsessel hatte starke Beschädigung auf der Sitzfläche und war insgesamt sehr instabil. Der Stuhl besticht durch seine florale Schnitzerei und ist aus tropischem Hartholz hergestellt. Er hat eine geschwungene Rücklehne mit zentralem, rundem Medaillon auf durchbrochener Schnitzerei, die auch unter den geraden Armlehnen und bei der vorderen Zarge eingepasst wurde. Der Armlehnsessel befindet sich im Musikzimmer vom Schloss.

Nordparterre – Sanierung der Buchsbaumhecken
Nordparterre – Sanierung der Buchsbaumhecken

Nordparterre – Sanierung der Buchsbaumhecken

Die Buchsbaumhecken in den Gartenterrassen auf der Nordseite vom Schloss Friedrichsfelde waren stark von Pilz befallen. An den Trieben waren dunkle, fast schwarze Streifen erkennbar, die Blätter fielen ab. Die einzig wirksame Methode gegen den Pilz vorzugehen war es, die komplette Bepflanzung mit neuen Pflanzen auszutauschen. Als Ersatz für die Buchsbaumhecke wurden 7.000 Berberis buxifolia „Nana“ – auch Grüne Polsterberberitze genannt – gepflanzt.

Ausstellung zur Schloss-Geschichte
Ausstellung zur Schloss-Geschichte

Ausstellung zur Schloss-Geschichte

Anlässlich des 330jährigen Jubiläums vom Schloss Friedrichsfelde wurde durch Spenden eine Ausstellung über die Schlossgeschichte konzipiert und im Jahr 2015 eröffnet. Die Ausstellung präsentiert erstmals die wechselvolle Geschichte vom Schloss. Hierzu wurde auch nach über 25 Jahren die Büste des ersten Schlossbesitzers, Benjamin Raulé, wieder aufgestellt.

Friedhof der Familie von Treskow
Friedhof der Familie von Treskow

Friedhof der Familie von Treskow

Im Jahr 2015 wurde der 1821 angelegte Friedhof der Familie von Treskow restauriert. Der Friedhof befindet sich unmittelbar vor der Eisbäranlage im Tierpark Berlin. Darüber hinaus wurde auch eine Informationstafel zur Geschichte des Friedhofs aufgestellt.

Weitere Informationen

Kommode im Rokoko-Stil, um 1770
Kommode im Rokoko-Stil, um 1770

Kommode im Rokoko-Stil, um 1770

Die Kommode ist um 1770 vermutlich in Mitteldeutschland hergestellt worden. Die Eichenkommode hat ein Deckfurnier aus Esche und Maseresche. Sie ist mit schwarzbraun gebeizten Traversen, Bandintarsien und Eckleisten eingefasst und hat eine geschwungene Front. Die Zierbeschläge bestehen aus Messing. Die Kommode wurde im Jahr 2016 aufwendig und umfangreich restauriert.

Dokumentation

Gemälde „Hirtenidylle“ von Rosa da Tivoli
Gemälde „Hirtenidylle“ von Rosa da Tivoli

Gemälde „Hirtenidylle“ von Rosa da Tivoli

Seit der Wiedereröffnung vom Schloss Friedrichsfelde im Jahr 1981 hängt im Gartensaal eine Hirtenidylle des Malers Rosa da Tivoli (1651-1705). Dieses Ölgemälde zeigt eine kleine Herde mit einem ruhenden Hirten unter einem Baum. Das Gemälde wurde restauriert und gereinigt. Darüber hinaus erhielt es eine neue Rahmung. Rosa da Tivoli, eigentlich Philipp Peter Roos, wurde in Frankfurt am Main geboren und wurde von seinem Vater, dem Maler Johann Heinrich Roos, ausgebildet. Vom Landgraf Karl I. von Hessen-Kassel wurde ihm 1677 eine Reise nach Rom finanziert, da dieser die Arbeit von Tivoli schätzte. In Rom arbeitete er bei Giacinto Brandi, dessen Tochter er später heiratete. Rosa da Tivoli arbeitete u.a. für den Papst und ist vor allem als Tiermaler berühmt geworden.

Dokumentation

Gemälde Graf von der Groeben
Gemälde Graf von der Groeben

Gemälde Graf von der Groeben

Die Restaurierung des Portraits von Graf Friedrich Gottfried von der Groeben (1726-1799), welcher Minister unter Friedrich II. und seinem Nachfolger war, wurde im Jahr 2017 abgeschlossen. Dieses Bild hängt im westlichen Seitenflügel. Es wurde ein neues Einlegebrett mit ovalem Ausschnitt in den Zierrahmen eingefügt. Dabei handelt sich um eine Anpassung des Rahmens. Das Einlegebrett wurde matt vergoldet und im Licht ein Zierfries eingebracht, welches sich an die bestehende Formensprache des Rahmens anpasst.

Vogelvolieren auf dem Südparterre vom Schloss
Vogelvolieren auf dem Südparterre vom Schloss

Vogelvolieren auf dem Südparterre vom Schloss

Seit der Eröffnung vom Tierpark Berlin stehen auf der Südseite vom Schloss Friedrichsfelde die vier Vogelvolieren, die bis Ende der 1980er Jahre Aras beheimateten. In den zurückliegenden Jahren wurden die Volieren stark beschädigt und die Fundamente instabil. Daher ist eine Restaurierung sowohl der Metallvolieren als auch des Fundaments und des Steinsockels erforderlich gewesen. Die Restaurierung begann im Oktober 2017.